Mittwoch, 26. August 2009

Korinther 13

1 Wenn ich mit Menschen-und mit Engelzungen redete und hätte der Liebe nicht, so wäre ich ein tönend Erz oder eine klingende Schelle.
2 Und wenn ich weissagen könnte und wüßte alle Geheimnisse und alle Erkenntnis und hätte allen Glauben, also daß ich Berge versetzte, und hätte der Liebe nicht, so wäre ich nichts.
3 Und wenn ich alle meine Habe den Armen gäbe und ließe meinen Leib brennen und hätte der Liebe nicht, so wäre mir's nichts nütze.
4 Die Liebe ist langmütig und freundlich; die Liebe eifert nicht; die Liebe treibt nicht Mutwillen; sie blähet sich nicht;
5 sie stellet sich nicht ungebärdig; sie suchet nicht das Ihre; sie lässet sich nicht erbittern; sie trachtet nicht nach Schaden;
6 sie freuet sich nicht der Ungerechtigkeit; sie freuet sich aber der Wahrheit;
7 sie verträget alles, sie glaubet alles, sie hoffet alles, sie duldet alles.
8 Die Liebe höret nimmer auf, so doch die Weissagungen aufhören werden, und die Sprachen aufhören werden, und die Erkenntnis aufhören wird.
9 Denn unser Wissen ist Stückwerk, und unser Weissagen ist Stückwerk.
10 Wenn aber kommen wird das Vollkommene, so wird das Stückwerk aufhören.
11 Da ich ein Kind war, da redete ich wie ein Kind und war klug wie ein Kind und hatte kindische Anschläge; da ich aber ein Mann ward, tat ich ab, was kindisch war.
12 Wir sehen jetzt durch einen Spiegel in einem dunklen Wort, dann aber von Angesicht zu Angesichte. Jetzt erkenne ich's stückweise; dann aber werde ich erkennen, gleichwie ich erkannt bin.
13 Nun aber bleibt Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei; aber die Liebe ist die größte unter ihnen.

Dienstag, 18. August 2009

Wow...

Liebes Tagebuch,

gerade eben habe ich mich gefragt: Wofür habe ich diesen blog?

Eigentlich, um all die wunderbaren, aufregenden oder von mir aus auch ganz normalen und stinklangweiligen Geschichten und Gedanken niederzuschreiben.

So Vieles habe ich mir damals frei von der Seele geschrieben und ja - ich habe meine Texte teilweise geliebt und hatte keine Probleme damit, dass mein blog mehr oder weniger öffentlich war.

Inwzischen denke ich anders. Meine Gedanken an die anderen Menschen "zu verschenken" behagt mir nicht. Durch mein naives und zu leichtsinniges Denken habe ich in all den Jahren den Leuten im Internet weiter keine Beachtung geschenkt und mich immer mit der Behauptung beruhigt "es lesen sowieso nur deine engsten Freunde" . Da ich aber inzwischen (und dass erst nach vielen Jahren - bin nun mal ein Blödkopf ) weiß, dass das Internet nicht nur rosa Schäfchen herbergt, die mit mir kuscheln möchten, sondern eben auch die bösen Wölfe in seinem Versteck hält, die heimlich aber konsequent geifernd nach Futter suchen, habe ich die Lust daran verloren meine Seele hier auszuschütten.

Was ich seit längerer Zeit von mir gebe sind Phrasen, die man auslegen kann wie man will, aber konkrete Sachen haben nichts mehr hier zu suchen, so sehr es mich manchmal auch in den Fingern juckt mein Leben in geschichtlicher Form niederzuschreiben...eben weil es einfach lustig, tragisch oder einfach unterhaltsam ist!

Das werde ich vielleicht irgendwann mal als Buch zusammenfassen. Wer dann immer noch an Details interessiert ist - obwohl es ihn nichts angeht - müsste sich also erst mal durch etliche hundert Seiten kämpfen. Und Hut ab - DAS würde ich mal einen standhaften Stalker nennen. ;) Oder ist Fan das bessere Wort? Manchmal gibt es da ja schon fast keinen Unterschied mehr.


Ich bin gespannt, wie es weitergeht und hoffe, ich bekomme meine derzeitigen Pläne alle so hin, wie es gut ist. :)

Mittwoch, 29. Juli 2009




Kyoko ist heute gestorben... Wo auch immer er jetzt ist, ich hoffe es geht im gut dort.
Sicher hat er wieder zwei gesunde Beine und eine kräftige Stimme um wieder aus stolzer Kehle zu singen.

Du warst der beste gefiederte Freund den ich je hatte.

Dienstag, 28. Juli 2009

Kyoko

Liebes Tagebuch,

heute war ich seit Langem wieder einmal "zuhause" gewesen. Es war schön, Mandy wieder zu sehen. Und Lana wird immer größer! Aus dem kleinen Tshi-Tsu Welpen ist eine selbstbewusste Dame geworden...aber verspielt und verrückt ist sie noch immer.

Auch habe ich Kyoko wiedergesehen... Sein Anblick hat mir weh getan. Vor wenigen Monaten erst noch hat der Tierarzt ihm sein Beinchen abnehmen müssen. Doch leider scheint die Krankheit zu weit fortgeschritten zu sein und nun ist auch sein zweites Beinchen dran...

Freudig begrüßte er mich und hüpfte unbeholfen auf mich zu, als er meine Stimme hörte. Ich blieb lange bei ihm und redete mit ihm. Der ganze Berufsstress und sämtliche private Angelegenheiten schienen vergessen. Es gab nur Kyoko und mich... Leise summte ich ein Lied - und wie in all den vielen Jahren zuvor stimmte Kyoko mit seinem typischen Piepkrächzen mit ein.

Er hat mich nicht vergessen. Genauso wenig wie ich ihn vergessen habe. Warme Tränen kullerten über meine Wangen während ich mit ihm sang...denn wahrscheinlich war es das letzte gemeinsame Lied...

Montag, 20. Juli 2009

Ora et labora

Liebes Tagebuch,

Arbeit, Arbeit, Arbeit. Mein Kopf ist vollgestopft mit einigen unschönen privaten Dingen. Aber wozu gibt es die Arbeit? Gestresste, demotivierte Kollegen, ungeduldige Bewerber und Kunden und einen Haufen Defizite bei diversen Arbeitsabläufen.

Das ist vollkommen normal. Aber eben stressig! Aber ich bin froh, sagen zu können, dass ich zu den Menschen gehöre die frei heraussagen: "Mein Betrieb ist super und meine Kollegen sind klasse - und nebenbei hab' ich den besten Chef der Welt." Naja, die Arbeit lässt momentan zu wünschen übrig, besonders bei den ganzen Mailing-Aktionen und freiwerdenden Mitarbeitern, die wir bei Interessenten unterkriegen müssen.

Aber man kann ja nicht alles haben. Und wie ich mich kenne, werde ich eh irgendwann weiterziehen. Wer weiß, was alles noch auf mich wartet.

Nun gilt es erst mal den Arbeitsstress zu bewältigen und einen kühlen Kopf zu bewahren. Ein dickes Fell bitte! Für die ganz unfreundlichen Männer und Frauen da draußen, die Kaltakquise genauso wenig mögen wie ich!

Nun denn, jetzt habe ich endlich Feierabend und kann meine neuen Möbel aufbauen. :3

Donnerstag, 16. Juli 2009

What a wonderful world

Liebes Tagebuch,

Frieden...inneres Glück...Liebe. Trotz der vielen grauen Seiten in meinem Leben gibt es die Momente der vollkommenen Zufriedenheit in mir immer noch. Die Kraft, die mir so viel bedeutet.

Jeder normale Mensch an meiner Stelle würde Zweifel bekommen. Nicht, dass ich die nicht auch habe..oder mich nicht furchtbar fühle.

Aber...was soll's? Das Leben bleibt das Leben. Die Menschen sind scheiße und verlogen. Was soll's? Es war nie anders! Und es gibt immer noch dich! Und dich! Und ja, dich auch! Die vielen kleinen Punkte auf der Erde, die das Leben für den einzelnen lebenswert machen.

Dann gibt's da noch die Musik. Die Natur. Die Tiere und das Meer. Weitere Dinge die ich abgöttisch liebe.

Ich liebe dich, Welt! Ich liebe dich, Leben! Liebst du mich auch? Lass uns ein Eis essen gehen - Hand in Hand! Und lass mich bloß nicht wieder los! Zumindest für eine sehr, sehr lange Zeit nicht...

Montag, 22. Juni 2009

<3